Tipps für Eltern von Busfahrschülern

Linienverkehr & Schülerbeförderung >> Tipps für Eltern von Busfahrschülern

 
Tragen auch Sie als Verantwortliche dazu bei, dass Ihr Kind sicher zur Schule und wieder nach Hause kommt! Bitte weisen sie Ihr Kind auf folgende Regeln für den sicheren Schulweg mit dem Bus hin:
 
1. Die allerwichtigste Regel:
Niemals – niemals! – vor oder hinter dem haltenden Bus über die Straße laufen! Immer warten, bis der Bus abgefahren ist, erst dann kann man genau sehen, ob die Fahrbahn frei ist.
 
2. Gefahren erkennen – Üben Sie mit Ihrem Kind den Weg zur Haltestelle und kontrollieren Sie immer wieder!
 
3. Rechtzeitig von zu Hause losgehen.
Kinder, die auf dem Weg zur Haltestelle hetzen müssen, achten nicht genug auf den Straßenverkehr.
 
4. Nicht toben, laufen, fangen spielen an der Haltestelle.
Denn dabei kann ein Kind leicht auf die Fahrbahn geraten.
Falls Sie Ihr Kind zur Haltestelle begleiten, sorgen Sie gegebenenfalls für Ruhe und Ordnung.
 
5. Ranzen und Taschen in der Reihenfolge abstellen, in der man an die Haltestelle angekommen ist.
Damit ist schon die Reihenfolge beim Einsteigen klar, niemand braucht an der Tür zu drängeln.
 
6. Busfahrer hat das Wort
Erklären Sie, dass Ihr Kind den Anweisungen von Busfahrern und Aufsichtspersonen am und im Bus folgen muss.
 
7. Mindestens 1 Meter Abstand zum heranfahrenden Bus halten.
Das ist wichtig, denn in einer Haltebucht schwenkt die vordere Ecke des Busses seitlich aus.
 
8. Nicht gegen die Bustüren drücken.
Bei Druck blockieren sie automatisch und öffnen sich erst recht nicht.
 
9. Beim Ein- und Aussteigen nicht drängeln.
Sonst besteht die Gefahr, dass Kinder stolpern und stürzen.
 
10. Die Fahrkarten schon vor dem Einsteigen bereithalten und dem Busfahrer unaufgefordert vorzeigen.
Dann gibt es keinen Stau und keinen Zeitverlust und niemand braucht ungeduldig zu werden. Am Besten befestigen Sie die Fahrkarte in einer Hülle am Ranzen, dann kann sie nicht verloren gehen.
 
11. Im Bus gleich hinsetzen
Am schnellsten kommen die Kinder in den Bus, wenn sich alle gleich hinsetzen. Wenn Kinder von hinten nach vorne laufen, blockieren die im Bus nach hinten durchgehenden Schüler und verzögern so die Abfahrt des Busses.
 
12. Im Gelenkbus ist das Sitzen auf den Seitenteilen des Gelenkes verboten
In Kurven drückt das „Knickmaterial“ zusammen und dort sitzende Personen können Prellungen bekommen.
 
13. Im Bus Ranzen und Taschen auf den Boden stellen oder auf den Schoß nehmen.
Mit Ranzen auf dem Rücken sitzt man schlecht und unsicher. Taschen gehören nicht in den Mittelgang – Stolpergefahr! – und nicht auf die Sitzplätze, denn andere möchten auch sitzen.
 
14. Keine Angst vor automatisch schließenden Türen.
Man kann nicht eingeklemmt werden. Bei Widerstand öffnen sich die Türen von selbst.
 
15. Beim Aussteigen auf Radfahrer achten
Denn nicht alle Radfahrer nehmen Rücksicht auf aussteigende Fahrgäste.
 
16. Zerstörungen und Verschmutzungen dem Fahrer melden.
Solche Schäden sind teuer und wirken sich auf die Fahrpreise aus.
17. Muss man während der Fahrt stehen, hält man sich gut fest.
Wenn man im Bus umherläuft oder steht, ohne sich festzuhalten, ist man bei der Gefahrbremsung besonders verletzungsgefährdet. Bitte teilen Sie Ihrem Kind mit das es im Bus ganz nach hinten geht, wenn es stehen muss, damit gewährleistet ist, das alle Schüler mitkommen.
 
18. Nothämmer sind keine Andenken.
Diebstahl ist keine Kleinigkeit. Beim Unfall können fehlende Nothämmer schlimme Folgen haben.
 
19. Haltewunschknopf
Rechtzeitig vor dem Aussteigen den Haltewunschknopf drücken, denn es fährt nicht immer derselbe Fahrer.
 
20. Rücksicht auf andere Fahrgäste nehmen
Nicht schreien und umherlaufen im Bus, da der Busfahrer sich auf den Verkehr konzentrieren muss und nicht abgelenkt werden darf.
 
21. Erst vom Sitz aufstehen, wenn der Bus an der Haltestelle hält
Nur so ist sicher, das beim Heranfahren an die Haltestelle im Bus keiner hinfällt.
 
22. Nicht dem Bus hinterherlaufen
Beim abfahren an der Haltestelle nicht dem Bus hinterherlaufen
 
23. Essen und Trinken
Essen und trinken im Bus ist grundsätzlich verboten. Wird aber von den meisten Busfahrern geduldet.
Heißt: solange der Bus sauber bleibt, gibt es kein Verbot.
 
24. Unabwendbare Ereignisse
z.B. bei extremer Glätte und Schnee können Sie, als Eltern entscheiden ob Sie Ihr Kind zur Schule schicken oder Ihr Kind lieber zu Hause behalten.
 
25. Verlust von Gegenständen
Für den Fall, das Ihr Kind irgendetwas (Turnbeutel, Jacken, Mützen, Handschuhe, etc.) im Bus oder in der Schule vergessen sollte, beschriften Sie alle Gegenstände und Kleidungsstücke gut sichtbar mit Namen und Telefon-Nummer. Fundsachen können dann leichter zugeordnet werden und wieder zurückgegeben werden.
 
26. Buslotsen
An einigen Schulen gibt es sogenannte „Buslotsen“. Buslotsen sind meistens Schüler der oberen Klassen und sollen in den Bussen für Ordnung sorgen (evtl. mit Hilfe der Busfahrer). Den Anordnungen der Buslotsen haben die Schüler folge zu leisten.
 
27. Haltestelle Ihres Kindes
Ihr Kind soll sich seinen Wohnort, den Namen „seiner“ Einstieghaltestelle und seine Liniennummer einprägen, für den Fall, das er/sie sich in den falschen Bus gesetzt hat.
 
28. Zuletzt noch eine Bitte an Sie
Wenn Sie Ihre Kinder mit dem Auto zur Schule oder nach Hause fahren, parken Sie bitte nicht an den Haltestellen. Sie behindern die Busse, und schlimmer noch, die aus- und einsteigenden Kinder. Warten Sie mit Ihrem Auto nicht auf der gegenüberliegenden Straßenseite – das verleitet die Kinder dazu, sofort nach dem Verlassen des Busses über die Straße zu rennen, und dabei nicht auf den übrigen Verkehr zu achten. Fahren Sie an Haltestellen mit dort wartenden Kindern nicht schnell vorbei, sondern zeigen auch Sie Rücksicht an bekannten und unbekannten Haltestellen.
Wenn Sie Fragen an uns als Beförderungsunternehmen haben, rufen Sie uns rechtzeitig an, denn die Woche vor dem Einschulungstermin läuft viel zu schnell. Im Hause der Firma Stoss wenden Sie sich gerne an Herrn Wiebalk, der für die Belange der Schülerbeförderung zuständig ist.

 
Ein letztes Wort:
Wir sind stets bemüht, Ihr Kind sicher zur Schule und zurück zu befördern.
Haben Sie Verständnis für den Busfahrer, denn der muss sich in erster Linie um den Straßenverkehr kümmern, und bekommt vielleicht nicht alle Geschehnisse im Bus mit.
Wenn es zu einem Problem kommt, lassen Sie es uns unter Angabe von Datum, Uhrzeit und Ort wissen, nur dann können wir für Abhilfe sorgen.
Im Winter bedenken Sie bitte, das es witterungsbedingt (Schnee, Frost) zu Verspätungen kommen kann. Es ist kann vorkommen, dass Hauptstraßen frei von Schnee und Glätte sind, aber Nebenstraßen, die in den Busfahrplänen auch gefahren werden, leider noch nicht geräumt sind.